Meditation neu entdecken

Yoga Gruppenreisen

Meditation für die körperliche und geistige Gesundheit wird wieder neu entdeckt

Meditation ist in allen Kulturen bekannt. Sie hat religiöse, aber auch nicht-religiöse Wurzeln. Dass Meditation die körperliche und geistige Gesundheit beeinflussen kann, haben Neurowissenschaftler durch Forschungen bestätigt. Sie haben damit den Kritikern den Boden entzogen, die die Meditation belächelt und als esoterisch abgetan haben.

Die bekanntesten passiven Meditationsformen, die im Westen Anklang finden, stammen aus den traditionellen buddhistischen Kontemplationsschulen. Auf sie gründen sich Studien und Therapien wie die Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (Mindfulness-Based Stress Reduction, MBSR) und Achtsamkeitsbasierte Kognitive Therapie (Mindfulness Based Cognitive Therapy, MBCT). Beide klinischen  Programme sind weltanschauungsfrei.

Im Mittelpunkt der Meditation steht immer die Atmung. Körperliche Bewegung, achtsames Handeln oder lautes Rezitieren können zur Meditationspraxis gehören. Sie kombiniert das Sitzen beispielsweise häufig mit einem bewussten Gehen, Sportarten wie Tai-Chi und Qigong.

Meditationskurse haben eine wachsende Nachfrage. Soziologen wie Buchhandlung StorchmannHartmut Rosa sprechen deshalb nicht nur von einem Trend, sondern von einer “neuen sozialen Bewegung”. Er sieht darin allerdings die Gefahr einer großen Illusion zu meinen, wir könnten alles so lassen, wie es ist, und einfach nur langsamer machen. “Wachstum und Wettbewerbsverschärfung sind zwingend miteinander verknüpft und lassen sich nicht durch Meditation, wochenendliche Waldspaziergänge oder bewusstes Musikhören durchbrechen”, sagte er in einem Interview. Es spreche nichts gegen die “Entschleunigungs-Oasen” im Alltag, aber er kritisiert die Achtsamkeitsbewegung dennoch als “esoterisch, kommerziell und unpolitisch”, denn die moderne Gesellschaft als Ganzes steuere auf ein kollektives Burn-out zu.

 

Weniger Stress und mehr Zeit für Familie und Sport

Die meisten Menschen leiden unter Stress. Die Fehlzeiten wegen psychischer Erkrankungen – ausgelöst durch Zeitdruck und Stress – sind seit 1999 um fast 80 Prozent gestiegen. Sie machen bereits knapp zehn Prozent der Ausfalltage aus, wie das Wissenschaftliche Institut der AOK ermittelte.Weniger Stress und mehr Zeit für Familie und Sport sind laut einer Forsa-Umfrage die beliebtesten VoOtt Meditationrsätze der Deutschen für 2018. Stress abzubauen steht dabei sogar an erster Stelle (59 Prozent). Dies ergab eine  repräsentative Erhebung im Auftrag der DAK-Gesundheit.

58 Prozent der Befragten wünschen sich mehr Zeit für Familie und Freunde, 53 Prozent würden gern mehr Sport treiben. Vor allem die 33- bis 44-Jährigen sehnen sich nach weniger Stress und einem ruhigeren Familienleben (jeweils 69 Prozent) oder wollen sportlich aktiver werden (59 Prozent). Mehrfachnennungen waren möglich.

Wie die Krankenkasse weiter mitteilte, haben sich 18 Prozent der Befragten vorgenommen, sich im neuen Jahr weniger mit Handy, Computer und Internet zu beschäftigen. Vor allem die Jüngeren zwischen 14 und 29 Jahren träumen der Studie zufolge von mehr Offline-Zeit. 34 Prozent von ihnen wollen danach ihr Smartphone weniger nutzen.

 

Stress abbauen

Es ist allgemein bekannt, dass chronischer Stress krank macht. Wenn die Energiereserven unter Dauerstress ausgeschöpft sind, sinken die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Gereiztheit, Albträume, Schlafstörungen, Magen-Darmprobleme und Bluthochdruck können ebenfalls Stress-Symptome sein. Dauerstress schwächt außerdem das Immunsystem und kann Herzerkrankungen, Lungenleiden und Rückenschmerzen begünstigen. Der gefürchtete Gipfel der Stressbelastung ist schließlich das Burnout-Syndrom.

Der Abbau von Stress ist unabhängig von der politischen Großwetterlage für jeden individuell und existenziell notwendig. Wer  sich gefährdet fühlt und es nicht bis zum Burnout kommen lassen will, muss handeln, um Stress künftig besser bewältigen und abbauen zu können.

 

Der Urlaub kann Impulse für die Änderung festgefahrener Lebensgewohnheiten geben

Meditation kann im Alltag gut helfen, den inneren Stress abzubauen. In einem Spa-Resort oder  Sport- und Wellnesshotel können Sie meditieren lernen und Erfahrungen mit den vielen anderen Anwendungen, wie  Yoga, Massagen, Rücken- und Vitalschule kennenlernen. Sport kann ein Ventil für den Druck sein, den unser Körper in Stress-Situationen aufbaut. Dass Sie den Alltag für einige Tage vergessen können, ist ein willkommener Nebeneffekt.

Gemeinsam macht es viel Spaß, meditieren zu lernen und die erlernten Entspannungstechniken später auch umsetzen zu können.

 

Zwei Redakteure erleben die Meditation in Selbstversuchen:

  • https://www.stern.de/gesundheit/psychologie/meditation-im-selbstversuch–ruhe-jetzt–verdammt-noch-mal–7610860.html
  • https://www.derstandard.de/story/2000065411634/was-meditation-bringt-ein-selbstversuch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.