Mit Entspannung gegen Migräne

Mit Entspannung gegen Migräne

Migräne schränkt die Lebensqualität erheblich ein. Heilbar ist Migräne nicht. Aber dank moderner Therapien – mit und ohne Medikamenten – gelingt es heute, die Häufigkeit und Stärke einer Migräneattacke (samt Kopfschmerzen) sehr zu reduzieren, in vielen Fällen sogar ganz zu verhindern.

Was ist Migräne?

Migräne ist eine genetische Erkrankung. Veränderung im Erbgut führen dazu, dass die Nervenzellen im Gehirn sehr leicht erregbar sind. Häufige Auslöser von Migräneattacken sind Stresssituationen und psychische Belastungen. Migräne ist kein psychisches Problem  und lässt sich auch keinem bestimmten Persönlichkeitstyp zuzuordnen.  Sie kann grundsätzlich jeden treffen. Die typische Migräne-Persönlichkeit gibt es jedenfalls nicht. Kennzeichen einer Migräne sind Kopfschmerzattacken, die zusammen mit Symptomen wie Übelkeit auftreten. Typisch für Migräne sind pulsierende Kopfschmerzen, die sich auf eine Kopfhälfte konzentrieren und sich bei körperlicher Betätigung verstärken können. Die Schmerzen treten anfallsweise auf, oft begleitet von Symptomen wie Lärm- und Lichtempfindlichkeit, Übelkeit oder Erbrechen.

Migräne tritt vor allem bei Erwachsenen auf, aber auch Kinder können daran erkranken. Vor der Pubertät beträgt die Häufigkeit 4 bis 5 Prozent. Jungen und Mädchen sind gleich oft betroffen. Am häufigsten sind Migräneanfälle jedoch zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr. In diesem Alter leiden Frauen dreimal häufiger unter der Kopfschmerzerkrankung als Männer.

In bestimmten Situationen löst die Übererregung Folgereaktionen aus, die letztendlich in diesem brutalen Schmerz enden. Bei Untersuchungen ist aufgefallen, dass Migräne-Patienten oft sehr hohe Anforderungen an sich selbst stellen, möglichst alles perfekt machen wollen und so häufiger in Stresssituationen geraten. Solch eine Lebenseinstellung kann einen erheblichen Stressfaktor darstellen, der zur Auslösung von Migräne-Attacken beiträgt.

 

Den Körper für Stresssituationen stärken

Heilbar ist Migräne nicht. Aber dank moderner Therapien – mit und ohne Medikamenten – gelingt es heute, die Häufigkeit und Stärke einer Migräneattacke (samt Kopfschmerzen) sehr zu reduzieren, in vielen Fällen sogar ganz zu verhindern.

Die Migräne wird vor allem mit Medikamenten behandelt, aber es gibt Alternativen, die Migräne unter besserer Kontrolle zu bringen. Denn Medikamente sind wegen ihrer Nebenwirkungen nicht unproblematisch. Zu den  Möglichkeiten, Arzneimittel zu vermeiden, geringer zu dosieren oder seltener anzuwenden, gehören beispielsweise moderates Ausdauertraining, ein geregelter Tagesablauf, eine gesunde, vollwertige Ernährung oder Entspannungstechniken, von denen fast alle Migräniker profitieren. Mit bestimmten Techniken können Sie Einfluss darauf nehmen, dass Ihr Körper von Stresssituationen nicht so leicht aus dem Gleichgewicht gebracht wird. Sie steigern dadurch die Körperwahrnehmung und stabilisieren Körperfunktionen wie Muskelan- und -entspannung, Herzfrequenz und Hormonausschüttung. Zu diesen Techniken gehören insbesondere: Autogenes Training, Entspannungsübungen, wie die Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, Yoga, Qi Gong, Akupunktur und Biofeedback-Verfahren.

Verreisen Sie

Kuren in einer ruhigen und vor allem reizarmen Umgebung können für Migräniker genau richtig sein. Sie lassen den Alltag hinter sich und trainieren Ihren Körper und Geist in guter Seeluft oder klarer Höhenluft.

Unterstützend wirken Bewegungs– und Atemtherapien, Kneipp-Kuren, (Wechsel-)Bädertherapien und weitere entspannende Behandlungen. Authentische Ayurveda Kuren können helfen, ein körperliches, seelisches und geistiges Gleichgewicht zu erhalten und die innere Balance wiederzufinden. Zur Vorbeugung sind in jedem Fall Präventionsreisen geeignet.

Zum Nachlesen:

Zur nachhaltigen Unterstützung beim Stressabbau empfehlen wir:

Khadi Dusch- und Badegel Tulsi & Jamrosa

Titelfoto: KaiMiano, pixabay

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